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Verlustangst! Die ewige Angst die mich beherrscht!

....Ich habe Angst, Angst Sie zu verlieren, Angst davor irgendwann eines morgens aufzuwachen und zu sehen dass Sie weg ist... Ich habe so unwahrscheinlich große Angst, dass eine Frau kommt die alles besser macht als ich und Sie mich verlässt...Ich habe so viel falsch gemacht, wäre ich doch nur treu geblieben...Ich hasse mich dafür, warum hab ich das getan? Ich mein ich habe mein ganzes Leben schon so extreme Verlustängste bei Menschen die ich wirklich mag und dann, dann bau ich so ein mist und habe die Frau die ich Liebe so sehr verletzte, dass Sie jederzeit gehen könnte und ich könnte es Ihr nicht mal verübeln... Denn Sie hat nicht den Fehler gemacht, sondern ich, ich habe diese scheiße gebaut und ich habe gesagt ich stehe dafür gerade... Ich kämpfe um Sie auch wenn Sie mir schon eine Chance gegeben hat, ich werde Sie dennoch auf Händen tragen, denn Sie ist die Frau die ich Liebe und die ich niemals mehr verlieren will...Tausend Gedanken schwirren in meinem Kopf, was ist wenn Sie irgendwann weg ist? Was ist dann? Dann verlor ich Sie wegen dem was ich tat....Hätte ich es nie getan würde Sie nicht mal daran denken, dass jemand anderes kommen könnte! Es macht mir Angst, dass Sie sagt wenn eine andere kommt, die Sie auf Händen trägt, dann kann Sie nicht versprechen, nicht zu gehen! Das macht mir Angst und um so mehr Angst es mir macht, um so mehr Bilder projiziert mein Kopf...Und um So mehr dies geschieht um so Eifersüchtiger werde ich, um so mehr bedränge ich Sie vielleicht irgendwann, um so mehr treib ich Sie weg von mir! Ein Teufelskreis der mich mein Leben lang begleitet. Was kann ich tun, damit Sie bei mir bleibt, damit Ihre Liebe zu mir ewig bleibt, so wie meine zu Ihr? Wie kann ich es Ihr beweisen? Wie? Würde ich Sie verlieren, würde mein Leben keinen Sinn mehr ergeben..Sie gibt mir so viel, sie zeigt mir Liebe wie ich Sie noch nie erlebt habe, doch warum musste ich dann diesen mist machen? Warum? Ich hatte alles was ich wollte, eine Frau die mich wahnsinnig Liebt mit all meinen Ecken und Kanten! Und nun, nun habe ich jeden Tag Angst, dass eine Frau kommt, die besser zu Ihr ist als ich es war, besser zu ihr passt, als ich es je werde! Ich habe so unwahrscheinlich große Angst davor, Sie für immer zu verlieren... Das würde ich nicht ertragen, ich werde alles für Sie geben und das bis zu meinem letzten Atemzug! Diese Liebe Ihr gegenüber, diese Liebe von Ihr für mich, so intensiv, dass kannte ich zuvor nicht! Unsere Liebe ist das, was sich Wahre Liebe nennt! Doch sieht sie es noch immer genauso? Bin ich noch immer Ihre Wahre Liebe? Ich weiß es nicht, ich kann nur hoffen, dass es so ist, doch wenn nicht bin ich ehrlich hab ich zu viel versaut! Diese Angst ist unerträglich, ein ganzes Leben lang habe ich Angst, Angst diese Menschen die ich Liebe irgendwann nie wieder zusehen! Sie vergeht nicht, nein, Sie ist immer da und vergeht nie! Und das schlimme daran ist, durch diese Verlustangst, verlierst du diese Menschen irgendwann erst recht! Man wird zu anhänglich, manchmal auch zu kalt aus schutz, man ist Eifersüchtig und manchmal weiß man selber nicht warum! Lernen Sie jemanden kennen, wird diese Person gleich ein Dorn in deinem Auge sein, denn da beherrscht dich wieder die Angst, die Angst den Menschen an jemand anderes zu verlieren! Es ist nicht nur in der Liebe so, nein die Verlustangst bezieht sich auf jeden Menschen den du magst, denn du Liebst! Auf deine beste Freundin, einen Kumpel, deine Mutter oder deine Cousine, deine Partnerin oder gar deine Arbeitskollegen! Du hast immer wieder Angst nicht gut genug zu sein und du zerbrichst dir den Kopf, deine Angst steigt je mehr du drüber nachdenkst. Sie können dir sagen, dass du Sie niemals verlieren wirst, doch deine Angst hat dich im Griff und irgendwann verlierst du Sie genau deshalb, denn Sie kommen damit nicht klar! Sie fühlen sich eingeengt, sie wollen Freiraum, kommen mit dir und deinem denken nicht mehr klar, wenden sich von dir ab, doch leider wissen Sie nicht wie es dir eigentlich damit geht! Sie wissen nicht, wieso du so bist, warum du so denkst, warum du diese massive Angst hast, Sie wissen nicht, DASS ES DIE VERLUSTANGST IST DIE DICH BEHERRSCHT UND DIE IMMER WIEDER ÜBER DICH SIEGT!!!

19.10.14 22:21, kommentieren

Alltag

...Der Alltag hat mich wieder eingeholt, zu schnell verging die Woche die zum Erholen dienen sollte, doch kaum ist der Alltag wieder da ist meine Energie wieder aufgebraucht! Funktionierend und ferngesteuert lauf ich durch diese Welt, in Gedanken oft versunken in einer anderen Welt, in der alles anders scheint. 1000 Fragen schwirren immer wieder durch mein Kopf: Hab ich alles erledigt? Hab ich irgendetwas vergessen? Oder verbirgt sich wieder irgendwo ein schussel Fehler von mir? Ob mein Mitbewohner wohl da ist oder sich mit seiner Freundin trifft? Ob ich wieder mal sein Dreck weg machen darf? Muss ich eigentlich noch Einkaufen? Ob endlich ein Brief vom Jobcenter kam? Was mach ich wenn ich keine Verlängerung kriege? Wie soll ich alles zahlen ohne den Zuschuss? Ob ich trotz weniger stunden noch genauso viel Geld kriege auf Arbeit? Denken meine Chefs ich bin zu labil? Oder verstehen Sie mich wirklich? Wie war wohl der Tag meiner liebsten? Ob Sie wieder etwas beruhigter ist? Wie kann ich Sie da rausholen aus dem tief in dem Sie steckt? Ob wir noch dieses Jahr umziehen? Kommen wir noch dieses Jahr weg aus unseren Höllen Städten? Oder müssen wir noch ein viertel Jahr funktionieren und Kämpfen? Wann können wir beide endlich wirklich Leben? Wieso kommt jetzt alles auf einmal? Wie wird es wohl meine Mutter hinkriegen ohne Rente? Sollte ich mal zu Ihr fahren? ...... Fragen über Fragen in meinem Kopf. Ich versuche mich mit Lesen abzulenken, doch ist es nur eine versuchte Flucht aus dieser Welt in eine andere die scheitert, denn wieder Spiegelt sich mein Leben in den Zeilen des Buches. Vielleicht sollte ich mal was anderes Lesen, aber irgendwie tut es gut zusehen es geht nicht nur mir so, also lese ich weiter. Oh verdammt ich muss Aussteigen und wieder war ich vertieft in einer anderen Welt. Wenn ich nicht Lese, höre ich Musik und beobachte die Menschen um mich herum, alle scheinen so normal, keiner wirkt so wie ich oder nehme ich dies nur so wahr?! Ich beneide manche Menschen um Ihren Style, Ihr aussehen und Ihre Ausstrahlung, ob man sieht wie unsicher ich eigentlich bin? Ich versuche stehts selbstbewusst zu wirken, doch eigentlich bin ich alles andere als das, doch dies soll keiner merken, also setzte ich täglich meine "Maske auf. Die Realität holt mich oft genug ein, reißt mich aus meiner schwarz-weißen Welt heraus und zeigt mir wieder einmal mehr wie mein Leben doch eigentlich Tatsächlich ist. Ich bin froh, wenn ich zuhause bin, denn hier muss ich mich nicht wirklich verstellen. Meinem Mitbewohner ist es leicht vor zugaukeln, dass es mir gut geht, der peilt es eh nicht, daher ist es nicht so anstrengend wie wenn ich auf die Straße muss. Zuhause verkrieche ich mich zu gerne in mein Zimmer und bin ganz in meiner eigenen Welt. Alle 2 Wochen wenn meine Freundin kommt scheinen all meine Sorgen vergessen, Sie ist wie ein Licht am Ende des Tunnels für mich, in Ihrer nähe weiß ich was es heißt Glücklich zu sein und zu Leben. Um so mehr reißt es mich immer wieder nach unten wenn Sie dann Sonntags wieder fahren muss, diese Abschiede ich hasse sie, denn ab dann beginnt wieder der quälende Alltag. Schlafen, Aufstehen, Duschen, Klamotten raussuchen,anziehen,Frühstücken,Kaffee trinken, Rauchen, essen für Arbeit machen, Schminken, Haare stylen, Mütze auf, Jacke und Schuhe an. Los geht´s zur Arbeit, ab zur S-Bahn, während dessen eine Rauchen, auf die S-Bahn warten, die wieder viel zu voll für mich ist und ich am liebsten wieder heim gehen würde, doch dies kann ich das nicht bringen, also heißt es zusammen reißen, einsteigen, auf ein Sitzplatz hoffen, erleichtert sein als endlich einer frei wird, paar Minuten später aussteigen, zum Bus laufen und wieder warten, Einsteigen um paar Minuten später wieder aus zusteigen und die letzten Meter zum Büro laufen. Im Büro angekommen heißt es lächeln aufsetzten, ab jetzt freundlich zu jedem sein und erstmal alle begrüßen, Jacke ausziehen und ran an den PC, Mails checken & bearbeiten, anrufe entgegen nehmen, Zwischendurch nen Kaffee trinken und eine Rauchen, dann Mittags ab zu den Wohnungsbesichtigungen, Standardtext herunter rasseln und weiter freundlich lächeln ganz egal wie genervt man ist. Endlich Feierabend ab nach Hause, meine Stimmung ist am Nullpunkt, doch ich lass es mir nicht anmerken. Zuhause etwas essen, Laptop oder TV an und chillen. Irgendwann geht´s dann einfach nur noch schlafen, vorher noch die Med genommen um vielleicht mal besser zu schlafen, doch weiß ich dass dies eh nicht der Fall sein wird und ich wieder X mal aufwachen werde und meine Träume mich plagen werden. Mein alltäglicher Rhythmus, alles passiert komplett automatisiert. Ich funktioniere, doch wirklichen Leben tu ich schon lange nicht mehr, nur in meiner eigenen kleinen Welt hab ich das Gefühl zu Leben.

29.10.14 18:49, kommentieren